Verpflichtungserklärung abgeben


Allgemeine Informationen

Sie möchten Ausländer oder Ausländerinnen einladen, die den Aufenthalt in Deutschland nicht finanzieren können? Für die Erteilung oder Verlängerung eines Visums oder eines Aufenthaltstitels können Sie eine Verpflichtungserklärung abgeben. Dies gilt auch bei Aufenthalten zu geschäftlichen Zwecken.

 

Mit Abgabe der Verpflichtungserklärung haften Sie für den Lebensunterhalt der Eingeladenen (z.B. Ernährung, Wohnung, Bekleidung, Versorgung im Krankheitsfall und bei Pflegebedürftigkeit). Das gilt auch für eine eventuelle Rückreise in den Heimatstaat (Ausreise- beziehungsweise Abschiebungskosten).

 

Voraussetzungen

Voraussetzungen sind:

 

Zustaendig

die Ausländerbehörde Ihres Wohnorts

 
Ablauf

Sie müssen die Verpflichtungserklärung schriftlich oder elektronisch bei der zuständigen Stelle abgeben. Die Erklärung muss handschriftlich unterschrieben oder mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen sein.

 

Das entsprechende Formular erhalten Sie bei der zuständigen Stelle.

 

Hinweis: Natürliche, aber auch juristische Personen wie beispielsweise Firmen oder karitative Vereine können eine Verpflichtungserklärung abgeben.

 

Die zuständige Stelle prüft im Rahmen des Verfahrens Ihre Bonität.


Rechtsgrundlagen


Notwendige Unterlagen

 

Die Ausländerbehörde kann weitere Nachweise wie beispielsweise Nachweise über ausreichenden Wohnraum einfordern.


Kosten

je Verpflichtungserklärung: EUR 25,00


Ansprechpartner

Hauptamt

79736Rickenbach
E-Mail