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Plombières-les-Bains

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Wie ein Wächter steht die Kirche im Tal. Die Häuser scharen sich um sie herum. Typische Ansicht der Vogesenstadt Plombières-les-Bains

Die heißen Quellen von Plombières-les-Bains wurden von den Römern vor 2000 Jahren entdeckt und genutzt. Nach der Zerstörung durch die Barbaren im 5. Jahrhundert wurde der Badebetrieb erst wieder im Mittelalter aufgenommen. Das heutige Stadtbild verdankt Plombières dem letzten Herzog von Lothringen, Stanislas (Ende des 17. Jahrhunderts), und Napoleon III. (19. Jahrhundert). In dieser Zeit entstanden die Kirche, die Napoleon-Thermen, das Grand Hôtel, renoviert wurden die alten Anlagen, das römische Bad und der Park. Plombières-les-Bains genoss einen nie gekannten Wohlstand und fand seinen Platz unter den großen französischen Thermalbädern.

Es bestand eine direkte Schnellzugverbindung Paris-Plombières. Die Vogesenstadt mit ihren rund 1.600 Einwohnern ist zu Recht stolz auf ihre Vergangenheit, die ihr einen Platz in der Geschichte geschaffen hat. Auch heute zur Zeit scharfer Konkurrenz unter den Kurorten kann Plombières sich als Bäderstadt mit dem Bad Calodaé, dem Casino und den zahlreichen exzellenten Hotels auf dem Markt gut behaupten.

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Der Kirchplatz ist eines der mehreren kleinen Zentren der Rickenbacher Partnerstadt

In den 50-er Jahren schon unterstützen Adenauer und de Gaulle Partnerschaften von deutschen und französischen Städten. Rickenbach und Plombières-les-Bains haben 1980 mit den Bürgermeistern Fridolin Thoma und Henry Parmentier eine Partnerschaft begründet. Taufpate war Josef Haas, Gymnasiallehrer in Bad Säckingen, der ebenfalls eine Reihe anderer deutsch-französischer Partnerschaften mitbegründete. Seither haben zahlreiche Begegnungen zwischen den Bürgern, Vereinen und Schulen stattgefunden und die Partnerschaft mit Leben erfüllt und gefestigt. Nach 20 Jahren am 16.07.2000 erneuerten die Bürgermeister Frèdèric Dubouis und Georg Keller das Verschwisterungsversprechen. Viele Rickenbacher Vereine, die Feuerwehren, der Gemeinderat und "die alten Handwerksberufe" insgesamt über 300 Bürger von Rickenbach, erlebten ein rundum gelungenes Partnerschaftsfest in Plombières. Im Jahr darauf wurde der 20. Geburtstag der Partnerschaft in Rickenbach gefeiert.

Verschwisterungserneuerung 2024

Jeweils im 5-Jahres-Rhythmus wurden Partnerschaftsfeiern hüben und drüben gefeiert. Wechselseitige Besuche fanden fast jährlich statt.

Die Corona-Pandemie hatte anfangs der 2020-er Jahre einen starken Einfluss - nicht nur auf die Jumelage. Zusammenkünfte waren zeitweise verboten und so waren die Partnergemeinden froh, dass sie 2023/24 die Aktivitäten wieder aufnehmen konnten. 2023 besuchten die Hotze-Guggis den Weihnachtsmarkt in der Partnerstadt und Anfang 2024 verbrachte eine Delegation aus Plombières ein Wochenende bei uns. 

Das Rickenbacher Ställ-Fäscht zu Fasnacht entzückte die französischen Freunde und am 28. Januar wurde in einem stilvollen Festakt die 40-jährige Feier der Verschwisterung nachgeholt.

 

Die beiden Bürgermeister Lydie Barbaux aus Plombières und Dietmar Zäpernick (Rickenbach) hielten Festreden und unterzeichneten die Erneuerungs-Urkunden. 

 

Nach dieser Feier erklärte sich Andreas Vogt bereit, ab sofort als Präsident dem Komitee vorzustehen. Der bisherige Koordinator Josef Klein, trat in die Reihen des Komitees zurück.

 

So sieht 2024 das Komitee 2024 aus:

Andreas Vogt, Dietmar Zäpernick, Andrea Schick, Timo Häßle, Margrit Eckert- Schneider, Siegfried Eckert, Erika Funk, Uwe Funk, Josef Klein, Hilda Schleicher, Isabell Vogt, Thorsten Wagner, Saadet Yildiz, Doris Lauber-Stoll
 

Ansprechpartner für Interessenten an der Arbeit mit der Partnerstadt ist die Tourist-Info Rickenbach Andrea Schick, 07765/9200-17 oder der Präsident des Komitees, Andreas Vogt, 07765 / 918 600

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